Schrank

 

Sobald man etwas länger mit dem Bus unterwegs ist, merkt man schnell, dass es etwas anstrengend und super unordentlich wird, wenn man die ganze Zeit aus der Tasche lebt. Daher haben wir uns entschieden, einen Schrank zu bauen, in dem wir unsere Anziehsachen und auch sonstigen Dinge verstauen können, das hat nicht nur den Effekt, dass man weiß, wo seine Dinge sind, sondern es sieht auch noch besser aus. Außerdem haben wir dadurch die Möglichkeit, alle Elektronik-Komponenten, wie z.B. Laderegler, Batterie und Kabel, ordentlich zu verbauen, ohne, dass diese später stören oder sichtbar wären.

Verwendetes Material

 Verwendetes Werkzeug

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Planung & Schrankfront

Im ersten Schritt haben wir uns überlegt, welche Maße der Schrank haben soll, wie viele Fächer, Türen und wo sich diese befinden sollen. Anschließend wussten wir die Menge an Holz, die wir dafür benötigen, sowie die Maße der Einzelteile. Den Großteil der Einzelteile konnten wir praktischerweise direkt im Baumarkt zuschneiden lassen - was wir wirklich jedem empfehlen können, da beim Arbeiten mit der Stichsäge gerne mal etwas schief wird und nachgearbeitet werden muss. Anschließend haben wir die Türen mit der Stichsäge aus der Front ausgesägt. Sobald wir alle Einzelteile hatten, wurden die Oberflächen angeraut und mehrfach geölt.

Rahmen & Fächer

Nachdem alle Einzelteile getrocknet waren, haben wir den Rahmen zusammengeschraubt und  die Fächer eingebaut. Pro Schrankseite hatten wir zwei Fächer eingeplant - Inzwischen und nach ein paar Testfahrten mussten wir jedoch festgestellt, dass drei Fächer pro Seite noch besser wären. Außerdem haben wir zwei schmale Fächer auf der rechten Schrankseite eingebaut. Diese eignen sich ideal, um Olivenöl  oder Weinflaschen zu verstauen, ohne dass diese in Kurven durch den Bus rollen. 

Die Seitenteile mussten wir an die Form unseres Busses anpassen, leider konnten wir dazu keine Schablone oder Konturenlehre verwenden.

Einbau im Bus

Sobald der Schrank zusammengebaut war, haben wir ihn im Bus eingebaut. Am besten macht ihr dies zu zweit, da sonst schnell Kratzer in den Boden oder die Decke kommen können. Anschließend haben wir den Schrank auf seiner genauen Position befestigt. Diese hatten wir zuvor mit Bleistift auf dem Boden markiert. Zur Befestigung haben wir einfache Winkel verwendet, die wir in den Boden und Schrank geschraubt haben. Da wir unter dem Laminat eine Schicht OSB Platten haben, war dies kein Problem. Außerdem konnten wir den Schrank hinten an Teilen der fahrzeugkarosserie fixieren. Zwischen der Oberkante des Schranks und der Decke empfiehlt sich, etwas Platz lassen, da es sonst beim Fahren quietscht.

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Details

Damit die Türen bei der Fahrt auch geschlossen bleiben, haben wir dort Kugelschnapper verbaut. Diese halten die Türen auch bei holpriger Fahrt geschlossen und können individuell eingestellt werden. Außerdem haben wir einen Türgriff angebracht sowie die Schalter für unsere LED Spotlights eingebaut. Für die Löcher haben wir Topfbohrer verwendet. Später bauten wir auch zudem eine Steckdose und weitere Elektrik-Komponenten in unseren Schrank, was den Vorteil hat, dass wir Handys etc. direkt laden können.